Spray & play!

Draußen sein. Mit der Umwelt spielen. Alles zum Spielzeug machen. Die Stadt als Werkzeug nutzen. Spaß und Kreativität entdecken. Eine neue Freiheit für Spiele prägen. Regeln hinterfragen und verbessern. Die Welt ein bisschen bunter machen – ganz ohne Smartphone – das ist die Idee von STREET ART GAMES. Ganz einfach mit Stencils, ökologischem Kreidespray und Gegenständen aus unserem Alltag. Machst du mit?

 

Spiel wo du willst – es geht überall!

Tiefseetaucher taucht auf, wo Tiefseetaucher auftauchen muss…zum Beispiel hier am Hamburger Hafen mit Blick auf die Elbe. Du kannst jedes STREET ART GAME auf Beton, Holzkisten oder Metall sprühen und im Anschluss einfach mit etwas Wasser wieder wegwischen…

 

Digital Timeout? Voll wichtig!

„Nur durch den Aufenthalt in öffentlichen Räumen einer Stadt wird die Vorstellung einer Stadtgesellschaft sinnlich erfahrbar und lebendig. Medien wie Radio, Zeitungen und Internet können zwar dazu beitragen, dass Stadtbewohner sich als Teil der Stadtgesellschaft wahrnehmen und sich entsprechend verhalten, doch das unmittelbare Erleben können sie nicht ersetzen. Der öffentliche Raum ist auch der einzige Raum, der allen freien Bürgern gleichermaßen zugänglich ist und an dem Treffen zwischen ihnen möglich sind.“

Steffen Schenk –  „Sitzen im öffentlichen Raum – die soziologische Aneignung einer Haltung“

Playing is not a crime!

Wenn jemand auf einer Verkehrsinsel eine Sonnenblume pflanzt, ist das okay? Die Stadt oder der öffentliche Raum wird dadurch aufgewertet und die Mehrheit der Menschen erfreut sich dran. Wem es nicht passt, der rupft die Pflanze raus oder die Natur kümmert sich drum und die Pflanze verblüht. Nichts anderes ist es mit STREET ART GAMES: sie werten den öffentlichen Raum für die meisten Leute auf und geben ihnen die Möglichkeit an der frischen Luft zu spielen anstatt auf ein leuchtendes Display zu starren. Wem es nicht passt, kann das Spiel mit Wasser entfernen oder der nächste Regen lässt es wieder verschwinden. Wo liegt also das Problem? Am Spaß? Nur Miesepeter nehmen Kindern die Straßenmalkreide weg oder beschweren sich über Spielfelder auf dem Gehweg.

Ernst ist was fürs Finanzamt – und da sitzt er schon ziemlich lange, der Arme.